Anti-Stress-Verordnung

Nur kein Stress

Andrea Nahles bringt es auf den Punkt: Stress ist nicht gut! Sie wird es wissen, ihr Alltag mag ihr deutliche Hinweise auf die Korrektheit dieser These vermitteln. Konsequent plant sie eine Anti-Stress-Verordnung und das ist gut! Sehr gut sogar. 

Stress erhöht das Erkrankungsrisiko, mindert die Freude nicht nur an der Arbeit, sondern am Leben allgemein, senkt die Leistungsfähigkeit und ist nicht zuletzt ein selbsttreibender Automatismus, der unbedingt durchbrochen gehört.
Darüber zu lesen befreit jedoch nicht vom Stress, obwohl die Aussicht auf eine stressärmere Welt sicher schön ist, denn man liest gleich, dass Sigmar Gabriel an dieser Stelle nicht den Gesetzgeber in der Pflicht sieht. 
Dabei hat er ohnehin nicht an die Möglichkeit gedacht, dass auch Gesetze und Regeln die Verursacher von Stress sein können, sondern nur darauf hingewiesen, dass Anti-Stress-Regeln keinen Gesetzes-Status haben sollten.
Dabei gäbe es sicher Dinge, die unseren Alltag erheblich erhellen würden. Wie wäre es mit weniger Verkehrsschildern? In Lübeck sind es über 32.000, durchschnittlich steht in Deutschland alle 28 m ein Verkehrsschild. Steuerlich ist dieses Thema sicher nicht relevant, der Einfluss auf unsere Gesellschaft kann jedoch erheblich sein. Schade wäre, wenn diejenigen, die mit gutem Beispiel voran gehen sollten, indem sie auch ihren eigenen Einfluss auf unser Leben einer Prüfung unterziehen, schon im Vorwege abwinken.

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