Was die Regierung so plant

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Das Bundesfinanzministerium hat eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der Frage befasst, wie sich die elektronische Archivierung von Unternehmensdokumenten stärken lässt.
Als Ergebnis einer Befragung von 117 Unternehmen und 11 Steuerkanzleien ist schließlich folgende Erkenntnis entstanden:

  1. „Die Kultur des elektronischen Datenaustauschs müsste forciert werden“. 
  2. „Praktikable Rechtsgrundlagen müssten geschaffen werden.“
  3. „Die zweifelsfreie Anerkennung elektronischer Unterlagen müsste sichergestellt werden.“
  4. „Unternehmen müssten überzeugt werden.“

Superkalifragilistischexpialligetisch, möchten wir jubeln! Was für ein Ergebnis! 
Der über 90 Seiten starke Bericht belegt diese Erkenntnis selbstverständlich auch mit überzeugenden Fakten.
Auf der anderen Seite sind es wohl höchstens noch diejenigen, die auch den Begriff drei Zeilen weiter oben kennen, denen vielleicht der elektronische Datenaustausch kulturell noch näher gebracht werden könnte als er schon ist. Und Unternehmen zu überzeugen, sich von der Last des Papieraufbewahrens zu befreien, klingt als genüge ein kurzes Telefonat. 
Bleibt noch die Sache mit der Rechtsgrundlage..., aber es ist ja auch erstmal nur eine Studie :-)

Strafbefreiende Selbstanzeige