Steuererleichterungen für Klimafreundlichkeit

Geben und Nehmen

Der Staat und auch unser Rechtssystem neigen dazu, eher zu verengen, als Raum zu schaffen. Sicher sind die meisten Begrenzungen aus dem Wunsch Betroffener entstanden, die sich gegen eine Belastung gewehrt haben, aber es ist vermutlich legitim anzunehmen, dass die Mehrheit eine zunehmende Einengung spürt. 

Der demnach systembedingte und deswegen kaum zu vermeidende Effekt zu-nehmender Einschränkung kehrt sich jedoch hin und wieder mal um. Wenn auch auf sehr moderatem Niveau wird es daher eine Steuer auf Kohlendioxid geben, der wiederum Entlastungen im Elektromobilitätsbereich entgegenstehen. Vorübergehend gilt für Elektrofahrzeuge bis 40.000,- € eine Bemessungsgrundlage von nur 0,25% gegenüber der üblichen 1%-Regelung. Bahnreisen werden zukünftig nur mit 7% Umsatzsteuer belegt, Flugreisen aber wegen verteuerter Startgebühren teurer werden. 

So setzt der Staat, neben hier nicht erwähnten Investitionszuschüssen, Steuern als ein Tit for Tat ein, um ein Umdenken zu motivieren. Das wollen wir um eine kurze Statistik ergänzen: Der Flugverkehr erzeugt 2% des weltweiten CO2 Ausstoßes. Ebenso viel ergibt die Energieversorgung von Servern für das Internet, Cloud-Services und andere Computerdienste. Irgendwann fliegen Flugzeuge vielleicht mit Wasserstoff und bis dahin nutzen Server nur noch Windkraft. Da wären dann schon mal 4% geschafft. Bis dahin hat man die Möglichkeit Dienste wie Ecosia zu nutzen, die parallel zur Internetnutzung Bäume zum Ausgleich pflanzt.

Hybrid- und Elektrofahrzeuge