§ 37 b verzichtet auf Vorteil aus BFH-Entscheidung

Alles auf Anfang beim § 37 b

Da hatte das Finanzamt das Urteil des Bundesfinanzhofs gelesen (siehe letztes Watchdog: Riding § 37 b) und daraufhin, symbolisch und natürlich mit dem nötigen Respekt, aus seiner Hand einen Finger herausgekurbelt, der dem Bundesfinanzhof als Bewertung seiner Entscheidung dienen konnte. Der hatte nämlich, wie wir schon schrieben, festgestellt, dass die Freigrenze von 35,- E für Geschenke den Steuervorteil enthalten müsse, weswegen für das Geschenk selbst nur noch 25,- E blieben. 

Nun hat der Bundesfinanzhof ja keinen „Kundenkontakt“ und muss sich nicht mit dem Echo auf diese Entscheidung befassen. Das Finanzamt aber schon. Und das hat sicher eindringliche Erfahrungen mit dem Maß an Verständnislosigkeit, das Steuerzahler für schlecht verständliche Regelungen haben können, weswegen es beschloss, einen eigenen, einfacheren Weg zu gehen - siehe oben - und die Freigrenze bei 35,- E exklusiv des Steuervorteils zu belassen.
Nicht, dass wir das nicht gewünscht hätten, eine Überraschung ist es dennoch und ein schönes Symbol zu Weihnachten.

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