Headhunting via Xing

Was man darf und was man nicht darf: Auf jeden Fall darf man nicht einen Mitarbeiter eines anderen Unternehmens bei Xing kontaktieren mit der deutlichen Absicht ihn abzuwerben. Das Landgericht Heidelberg hat in einem solchen Fall einen Schadenersatz von 600,- Euro zugesprochen.

Das erscheint durchaus nicht selbstverständlich, schließlich steht ja ohnehin jedem frei, sich für andere Arbeitgeber zu interessieren, und ob er den Bedarf an seiner Arbeitskraft aus der Zeitung oder direkter Kontaktaufnahme erfährt, könnte prinzipiell egal sein. Dass das Gericht hier anderer Meinung ist, sollte man bei der Mitarbeitersuche daher lieber berücksichtigen.

Im Watchdog lesenZurück zur ÜbersichtDie Beiträge ersetzen keine Steuerberatung oder ein persönliches Gespräch. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit des Datums der Veröffentlichung unserer Beiträge, Gesetze geändert haben können und so unsere Kommentare und Informationen bereits überholt sein können.
weitere Artikel
Attest oder Vertrauen?