Verdienstausfallentschädigung für Selbstständige

Selbstständige, die aufgrund des Infektionsschutzgesetzes unter einem Tätigkeitsverbot leiden (§§ 34, 42 IfSG), einem Tätigkeitsverbot unterworfen werden (§ 31 IfSG) oder abgesondert werden (§§ 28 ff IfSG) und als Folge einen Verdienstausfall erleiden, erhalten grundsätzlich eine Entschädigung.
Das gilt natürlich nicht für eine freiwillige Quarantäne.

  • Die Erstattung gilt für den Verdienstausfall (§ 56 Abs. 3 IfSG).
    Bei einer Existenzgefährdung kann „Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang“ gem. § 56 Abs. 4 IfSG Umfang beantragt werden. 
  • Schäden sind dabei so gering wie möglich zu halten. Dazu zählt auch die Arbeit im Home-Office. 

Mehr zu den Abläufen durch die zuständige Behörde, die von der Regierung des Landes bestimmt wird. (z.B. Kassenärztliche Bundesvereinigung: Übersicht der zuständigen Stellen). 

Quelle: Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen