Corona Überbrückungshilfe II

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben entschieden, das Programm der Überbrückungshilfe in den nächsten Monaten fortzuführen. Die Hilfe steht grundsätzlich Unternehmen aus allen Branchen offen, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind. Im Fokus sind Belastungen die durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln.

Das inzwischen vollständig digitalisierte Verfahren soll den Zugang zum Antrag – ohne Ausdruck, ohne Postversand, ohne Amtsbesuch - erleichtern.

Das Hilfspaket gilt für die Monate September - Dezember 2020

Änderungen gegenüber Überbrückungshilfe I

  1. Die Eintrittsschwelle wurde flexibler gestaltet. Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
  2. Die KMU-Deckelungsbeträge von 9.000,- €/15.000,- € fallen weg.
  3. Die Fördersätze werden erhöht. Erstattet werden:
    • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
    • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
    • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).
  4. Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.
  5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren ausschließlich über sog. „prüfende Dritte“, also Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte um Missbrauch auszuschließen.

Mandanten des Steuerhauses können sich direkt an ihren Berater wenden oder unten eine Rückrufbitte hinterlassen.

Kosten der Antragstellung

Die Beantragung ist zusätzlicher Aufwand, den wir in Rechnung stellen müssen. Allerdings liegen uns noch keine ausreichenden Informationen zum Aufwand vor. Sobald wir die Details für den Prozesssind kennen, reichen wir eine Übersicht an dieser Stelle nach. 

Übrigens: Im Fall eines erfolgreichen Antrags, sind unsere Kosten im Förderantrag enthalten.