Sanierungsaufwand als Werbungskosten absetzen

12. May 2017

15% oder nichts

Vermietung kann eine vorteilhafte Einnahmequelle sein. Das legt nahe, einfach eine Immobilie zu erstehen und möglichst umfänglich zu vermieten. Schön sind etwas in die Jahre gekommene Mehrfamilienhäuser, die sich nach einer Überarbeitung in neuem Glanz präsentieren und Menschen nur so herbeiströmen um sich um das neue Heim zu bewerben.
Dabei zählt der Gedanke, dass sich die Kosten einer Sanierung als Werbungskosten absetzen lassen. Und ja, grundsätzlich ist das möglich, jedoch gilt in den ersten 3 Jahren nach Erwerb der Immobilie eine Freigrenze von nur 15% des Gebäudekaufpreises. Höhere Kosten wertet das Finanzamt als „anschaffungsnahe Herstellungskosten“, die, genau wie der Kauf der Immobilie selbst, nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
Wichtig ist in dem Zusammenhang der Begriff Freigrenze, denn er besagt, dass bei Überschreiten der Grenze die gesamte in den ersten 3 Jahren investierte Summe ihre Absetzbarkeit verliert. Das Finanzamt zählt hier übrigens Tag-genau ab Kauf der Immobilie.

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