Vorsteuerabzug nur bei Anmeldung bis Mitte des Folgejahres

18. October 2016

Nach dem Mai ist es vorbei

Wir geben zu, das ist kein schöner Reim. Aber was soll‘s, er erfüllt seinen Zweck, wenn man Folgendes bedenkt:
Der Vorsteuerabzug ist für den Staat teuer und nicht selten auch Grundlage für Betrugsversuche. Aus diesem Grund schaut das Finanzamt ganz genau auf die Einhaltung von Regeln und Fristen.
Um nun Vorsteuer für Investitionen abziehen zu können, ist vorab die Zuordnung der Investition zum Unternehmensvermögen eine Voraussetzung.
Damit diese Zuordnung für das vorliegende Jahr akzeptiert wird, muss sie dem Finanzamt bis zum 31. Mai des Folgejahres gemeldet worden sein. Ist das nicht der Fall, kann die Vorsteuer auf die Investition auch nicht abgezogen werden. Beim Thema Fristverlängerung verhält sich das Finanzamt ziemlich sperrig, deswegen sollte man nicht darauf setzen.
Die Zuordnung wird in der Regel durch die Anmeldung des Vorsteuerabzugs kommuniziert. Unabhängig von der Frist bis Ende Mai sollte der zeitnah angemeldet werden.
Um aber auch die letzte Frist nicht zu verpassen und unnötige Diskussionen oder erniedrigende Bittgänge zu vermeiden, ist es hilfreich, sich zu merken:
Nach dem Mai ist es vorbei!
Das gilt übrigens auch für den meteorologischen Frühling, der ist dann nämlich auch vorbei.

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