07. April 2015

Erfolg beim Reverse Charge Verfahren

Wir sind wohl nicht die einzigen gewesen, die dem Gesetzgeber blumige Schilderungen der Folgen seiner Arbeit in Sachen „Reverse Charge Verfahren“ zukommen ließen – siehe letztes Watchdog. Jetzt wurde eine Änderung des Gesetzes beschlossen.
Es geht immer noch um die Anlage 4 des Umsatzsteuergesetzes, die regelt, dass darin enthaltene Materialien an Unternehmer ohne Einbehaltung der Mehrwertsteuer verkauft werden, die wiederum separat vom Käufer an das Finanzamt abzuführen ist. Dazu gehörte auch Alufolie und andere Dinge aus dem Alltag.
Nun sind ein paar Dinge wieder gestrichen worden und eine Mindesteinkaufsgrenze festgelegt worden, die auch eher dem Großhandelsformat entspricht. Gold, Draht, Stangen, Bänder, Folien, Bleche und andere gewalzte oder gezogene unedle Metalle können wieder nach dem alten Prinzip: Alles beim Händler bezahlen und fertig! gekauft werden. Und unter 5000,- € ist ebenfalls alles beim Alten, so dass wir im Alltag mit diesem Gesetz nicht mehr konfrontiert werden sollten.

Die Beiträge ersetzen keine Steuerberatung oder ein persönliches Gespräch. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit des Datums der Veröffentlichung unserer Beiträge, Gesetze geändert haben können und so unsere Kommentare und Informationen bereits überholt sein können.

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