Die Leistungsbeschreibung auf Rechnungen

17. June 2014

„Wie besprochen...“

Wenn auf einer Quittung oder Rechnung die Leistungsbeschreibung lautet: „wie besprochen“, dann dürfte einleuchten, dass das Finanzamt dem inhaltlich kaum wird folgen können, insbesondere wenn es der Besprechung nicht beigewohnt hat. Somit würde ein Vorsteuerabzug, wie auch die allgemeine Anerkennung als Firmenrechnung, abgelehnt werden. Hier gibt es 3 Wege dem vorzubeugen:
1. Sie laden das Finanzamt zu der Besprechung ein, in der Sie die Leistungen mit dem Auftragnehmer diskutieren.
2. Sie haben eine separate Leistungsbeschreibung, die sich (auffindbar!) in Ihren Unterlagen befindet und auf die in der Rechnung Bezug genommen wird.
3. Sie bitten um eine etwas ausführlichere, im besten Fall für Dritte verständliche, Beschreibung dessen, was Ihnen für Ihr Geld geboten wurde.
Uns erscheint die 3. Lösung die einfachste und ist damit diejenige Lösung, die wir empfehlen. Das gleiche empfiehlt auch das Finanzgericht, das in einem solchen Fall entscheiden musste und ebenfalls mit der in dem Fall lautenden Leistungsbeschreibung: „lt. Vereinbarung“ unzufrieden war.
Falls Ihnen dennoch so eine Rechnung untergekommen ist und vom Finanzamt als unzureichend bewertet wurde, können Sie eine Rechnungsberichtigung vom Auftragnehmer einholen. Die muss jedoch vor dem Erlass des Vorsteuer-Ablehnungsbescheides des Finanzamts eingereicht werden.

Die Beiträge ersetzen keine Steuerberatung oder ein persönliches Gespräch. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit des Datums der Veröffentlichung unserer Beiträge, Gesetze geändert haben können und so unsere Kommentare und Informationen bereits überholt sein können.

Kanzlei für Steuerberatung PartG mbB
info@dassteuerhaus.de

Segeberger Str. 1 · 23617 Stockelsdorf
Tel. 0451 - 7 99 26 - 0

Untere Straße 11 · 23968 Gägelow
Tel. 03841 -62 82 - 0