Leserlichkeit von handschriftlichen Dokumenten

11. July 2012

Unsere Handschrift stirbt aus!

Das war kürzlich in einem auf schnellen Leserapplaus bedachten Nachrichtenblatt zu lesen. Als wir diese alarmierende Nachricht reflektierten, fiel uns dann auf, dass es auch bei uns immer weniger handschriftliche Dokumente gibt – die e-Bilanz ist hier alles andere als hilfreich – dennoch ein paar kleine Refugien der Handschriflichkeit bleiben. Kassenbuch und Fahrtenbuch sind immer noch häufig handgeschrieben und solange das so bleibt haben wir immer noch Menschen in unserer Mitte, die unseren Enkeln von dieser Tradition berichten können.
Übrigens: das Finanzamt legt an dieser Stelle Wert auf Leserlichkeit. Was der Lehrer in der Schule schon angemahnt hat, will auch der Steuerprüfer nicht missen: eine gut lesbare Schrift. Sonst ist zum Beispiel das Fahrtenbuch ungültig und die 1%-Regel findet Anwendung. Das ist auf dem Schoß zwischen Lehne und Lenkrad nicht immer ganz leicht hinzukriegen, das mit der Lesbarkeit. Mühe geben lohnt sich, denn der Prüfer kennt hier kein Pardon.

Die Beiträge ersetzen keine Steuerberatung oder ein persönliches Gespräch. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit des Datums der Veröffentlichung unserer Beiträge, Gesetze geändert haben können und so unsere Kommentare und Informationen bereits überholt sein können.

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